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Tarifabschluss für Beschäftigte und Betriebsfrieden

Donnerstag, 03. April 2008

"Der Tarifabschluss 2008 dient dem Betriebsfrieden und soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UK S-H motivieren" dies erklärten der Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H) Prof. Dr. med. Bernd Kremer und der Sanierungs- und Strategiemanager Dr. Carl Hermann Schleifer heute nach dem Tarifabschluss.

Der Vorstand hat den Betriebsfrieden im Blick. Es gilt ein weiteres finanzielles Auseinanderdriften der ärztlichen und nichtärztlichen Mitarbeiter zu vermeiden. Auch ist dieser Tarifabschluss aus Sicht des Vorstandes den unstreitig gestiegenen Lebenshaltungskosten geschuldet. Zudem berücksichtigt er, dass die Beschäftigten des UK S-H in den vergangenen drei Jahren bereits finanzielle Einbußen erlitten haben.

Der Tarifabschluss erschwert indes die Sanierung des Unternehmens mittels struktureller Maßnahmen. Der Vorstand plante, in den Servicebereichen durch die Hereinnahme von externem Sachverstand, verbunden mit Beteilungsoptionen, substantielle Verbesserungen der Leistungsprozesse zu realisieren. Das prognostizierte Einsparvolumen lag bei 15 - 20 Millionen Euro jährlich. Durch ein weitgehendes Ausgründungsverbot geht ein großer Teil dieses Sanierungsbeitrages verloren. Es wird nun eine zentrale Aufgabe sein, über Erlös- und Produktivitätssteigerungen diesen Verlust zu kompensieren.

Der Vorstand appelliert an die Beschäftigten die vom Land bis zum Jahre 2015 gewährte Planungssicherheit für den Erhalt dieses gesundheitspolitisch herausragenden Unternehmens zu nutzen.

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Verantwortlich für diese Presseinformation

Oliver Grieve

Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
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