Salven
Schnelle Aufeinanderfolge mehrerer Extraschläge des Herzens.
Sauerstoffausschöpfung
Die Entnahme von Sauerstoff aus den roten Blutkörperchen durch das Gewebe.
Sauerstoffsättigung
Anteil von sauerstoffgesättigtem Hämoglobin am Gesamthämoglobin.
Schirmchen-Okklusion
Verschluß einer pathologischen Querverbindung im Herzen mittels eines Schirmchens, das mit einem Katheter in das Herz gebracht wird (z.B. zum Verschluß eines Vorhofseptumdefektes).
Sedierung
Ruhigstellung mit Hilfe eines Medikaments (Tropfen, Tabletten, Zäpfchen, Spritze).
Sepsis
Infektion mit Ausschwemmen von Bakterien in das Blut.
Septostomie
Künstlich hergestelltes Loch in einer Trennwand des Herzens (z.B. Atrioseptostomie).
Septum
Trennwand zwischen den Vorhöfen und zwischen den Kammern.
Shunt
Natürliche oder künstlich geschaffene Verbindung zwischen dem Blutstromgebiet des linken und des rechten Herzens.
Shuntvolumen
Die Menge Blut, die durch eine Verbindung zwischen dem linken und dem rechten Herz hindurchfließt.
singulärer Ventrikel
Eine einzige Kammer versorgt sowohl die Lungenschlagader als auch die Körperschlagader.
Sinusknoten
Ein kleiner Bereich in der oberen rechten Kammer Ihres Herzens, der normalerweise einen elektrischen Impuls erzeugt. Dieser Impuls wandert durch das Herz und bringt es zum Schlagen.
Sinus-venosus-Defekt
Spezielle Form eines Vorhofseptumdefekts, der mit einer Fehleinmündung einer Lungenvene zum rechten Vorhof einhergeht.
Stenose
Verengung (einer Klappe, eines Gefäßes).
Stent
Röhrenförmiges Gittergeflecht, das mittels eines Herzkatheters zum Beispiel in ein Herzkranzgefäß eingebracht werden kann und dort die Öffnung sicherstellt.
Sternum
Brustbein.
Sternotomie
Ein Längsschnitt durch das Brustbein (Sternum), der vorgenommen wird, wenn eine Operation am Herzen durchgeführt wird.
Stethoskop
Hörrohr des Arztes, mit dem er die Herztöne und -geräusche abhört.
Stimulation
Reizung. Zum Beispiel Anregung des Herzmuskels durch einen Stromimpuls.
Stimulationsfrequenz
Häufigkeit der Reizung zum Beispiel durch einen Herzschrittmacher.
Stress
ist ein von Herz Selye 1936 geprägter Begriff für ein generelles Reaktionsmuster, das Menschen als Antwort auf erhöhte Beanspruchung zeigen. Die Belastungen (Stressoren) können psychischer oder physis...
Stridor
Geräuschvolle Atmung bedingt durch eine Verengung der Luftwege.
Subkutan
unter der Haut.
subvalvulär
Unterhalb einer Klappe.
supravalvulär
Oberhalb einer Klappe.
supraventrikulär
Von den Vorhöfen ausgehend; zum Beispiel supraventrikuläre Extrasystolen (zusätzliche Herzschläge).
Sympathikus
Nervensystem im Körper, das unter anderem am Herzen einen schnelleren Schlag bewirkt.
Symptom
Krankheitszeichen.
Syndrom
Zusammentreffen von mehreren Fehlbildungen, das nach einem erkennbaren Muster in dieser Zusammenstellung auch bei anderen Patienten schon gesehen wurde.
Synkope
Bewußtseinsverlust bei vermindertem Blutfluß zum Gehirn. Als Ursache wird im Gegensatz zum einfachen Kollaps eine Herzrhythmusstörung oder ein angeborener Herzfehler verantwortlich gemacht (Adams-Stok...
Systole
ist die mit der Diastole rhythmisch wechselnde Kontraktionsphase des Herzmuskels vom Beginn der Anspannungszeit bis zum Ende der Austreibungszeit.
Mit freundlicher Genehmigung der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie der Universität zu Köln (Direktor: Prof. Dr. med. E. R. de Vivie).