Ärztliche und pflegerische Betreuung
Die Intensivstation 1 ist täglich 24h mit mindestens drei Ärztinnen bzw. Ärzten besetzt, welche ein standardisiertes Einarbeitungskolloquium durchlaufen haben. Die Visite mit Ober- und Chefärzten, welche die Zusatzbezeichnung „Intensivmedizin“ besitzen, findet morgens und nachmittags statt. Zur optimalen interdisziplinären Behandlung unserer komplex erkrankten Patientinnen und Patienten besteht eine enge Zusammenarbeit mit den drei anderen internistischen Kliniken (Klinik für Hämatologie und Onkologie, Klinik für Angiologie und Klinik für Nephrologie) sowie besonders mit der Klinik für Herzchirurgie und der Klinik für Neurologie, darüber hinaus natürlich auch mit sämtlichen anderen Kliniken des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.
Ein spezialisiertes Team bestehend aus über 80 Pflegefachkräften stellt die optimale intensivmedizinische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sicher.
Darüber hinaus ist ein multiprofessionelles Behandlungsteam (Atmungstherapie, Physiotherapie, Logopädie) maßgeblich am Behandlungserfolg beteiligt.
Kardiologische Schwerpunktbereiche
Als zertifiziertes Cardiac-Arrest-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) liegt ein besonderer Schwerpunkt der kardiologischen Intensivmedizin auf der Behandlung wiederbelebter Patienten z.B. im Rahmen eines Herzinfarktes nach erfolgter Primär-Versorgung im Herzkatheterlabor.
Angegliedert an die Intensivstation 1 ist eine kardiologisch geleitete Intermediate-Care-Station mit sechs Betten. Auf diese Station können Patientinnen und Patienten von der Intensivstation verlegt werden, wenn sie keiner maschinellen intensivmedizinische Therapie, beispielsweise einer künstlichen Beatmung, mehr bedürfen aber für eine Verlegung auf die Normalstation noch zu schwer erkrankt sind.
In unmittelbarer räumlicher Nähe zur Intensivstation 1 befinden sich die vier Herzkatheterlabore (24/7/365) der Klinik für Innere Medizin III. Hier können Patientinnen und Patienten, welche einen Herzinfarkt erlitten haben oder wiederbelebt worden sind behandelt werden. Anschließend erfolgt dann die Verlegung auf die Intensivstation 1.
Zur Versorgung lebensbedrohlich erkrankter Patientinnen und Patienten steht auf der Intensivstation neben den 20 Beatmungsbetten zudem ein voll ausgestatteter Schockraum zur Verfügung. Hier können jederzeit kritisch kranke Patientinnen und Patienten behandelt werden, welche uns durch den Rettungsdienst zugewiesen werden. Darüber hinaus stellt die Intensivstation 1 mit dem Reanimationsteam den hausinternen „Notarzt“ für die Normalstationen der vier internistischen Kliniken.