Die Diagnose einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter geht meist mit langandauernden körperlichen und psychosozialen Belastungen einher.
In der Regel sind alle Familienmitglieder auf unterschiedlichste Weise betroffen.
Soziale, psychische und ökonomische Aspekte spielen eine Rolle.
Um in dieser Situation, die oft über viele Monate dauern kann, möglichst gut zu unterstützen, steht unseren kleinen und großen PatientInnen und Familienangehörigen unser multidisziplinäres Team zur Verfügung.
Das Team
Dr. Doris Höll
Ich bin da:
in Diagnosegesprächen und anderen wichtigen Gesprächen mit Ärzten und Pflegeteam
für Krisenintervention
zur psychotherapeutischen Begleitung während aller Behandlungsphasen, z.B. bei der Bewältigung der Erkrankung
beim Kontakt zur Schule
im Alltag auf der Station und in der Tagesklinik für Gespräche mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
In der Zeit nach der Intensivtherapie
Carolin Haun
Carolin Haun, Sozialarbeiterin (B. A.)
Ich bin da für:
Beratung und Unterstützung bei der Neuorganisation des Familienalltags
Hilfe bei der Organisation der Geschwisterbetreuung
Beantragung und Durchsetzung sozialrechtlicher Ansprüche
Rehabilitationsberatung und Organisation
Susann Lewin
Die kreative und künstlerische Tätigkeit wird zur Entlastung und Krankheitsbewältigung eingesetzt oder auch einfach zum Abschalten, Entspannen und Neuem ausprobieren.
Dafür haben wir verschiedene Materialien zur Verfügung und können zusammen am Bett oder in der Gruppe im Aufenthaltsraum im „offenes Atelier“ arbeiten.
Gerne unterstütze ich die kranken Kinder und Jugendlichen, deren Eltern und Geschwister ihren Ausdruck im künstlerischen Tun zu finden und den Klinikalltag mit „Farbtupfern“ zu versehen.
Birte Goodknecht
Von dienstags bis freitags beschäftige ich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Aktivitäten in der Tagesklinik, auf Station oder bei langen Aufenthalten im Mildred Scheel Haus, sowohl einzeln als auch gerne mit kleinen Gruppenangeboten. Auch Elterngespräche zu pädagogischen Fragen gehören zu meinen Aufgaben. Ich nehme an Aktivitäten des Förderkreises teil, um unsere Patient:innen und ihre Familien auch außerhalb des Klinikalltags kennenzulernen und zu begleiten. Während meiner Klinikzeit bin ich Ansprechpartnerin für die Belegung des Elternhauses.
Michael Behling
Ich bin Erzieher und beschäftige gerne unsere kleinen und großen Patient:innen mit verschiedenen altersentsprechenden Aktivitäten. Spiele spielen, spannende Unterhalten führen und einfach nur da sein, gehören für mich zu den liebsten Tätigkeiten in meinem Beruf. An 4 Tagen in der Woche, bis auf mittwochs, bin für euch da, gemeinsam mit Regine Affeldt gestalte und begleite ich Tagesausflüge und Freizeitwochenenden nach abgeschlossener Intensivtherapie.
Nicole Soinski
Ich bin Sporttherapeutin und unterstütze euch beim Thema Bewegung und Sport während der Therapie und in der Nachsorge. Ich bewege mich mit euch, wenn ihr auf Station oder in der Tagesklinik seid- die Sport- und Bewegungstherapie hilft euch nämlich beim Gesundwerden. Spaß und Freude stehen dabei im Vordergrund! Ich berate euch und eure Eltern gerne bei Fragen oder Unsicherheiten sowie beim (Wieder-)Einstieg in den Schul- und Vereinssport. In der Nachsorge organisiere ich Schnuppertage, bei denen ihr verschiedene Sportarten ausprobieren könnt.
Anna Wutzdorff
Anna Wutzdorff, Pädagogin (B.A.)
Ich bin Pädagogin und für den Bereich der Koordinierten Nachsorge zuständig. Von Dienstag bis Freitag berate ich euch unter anderem zu Schule und Ausbildung, sozialrechtlichen und Erziehungsfragen, Reha und vielem mehr. Gemeinsam mit Michael Behling plane und gestalte ich Freizeiten und Ausflüge für die Zeit nach der Intensivtherapie und organisiere regelmäßige Geschwistertreffen. Ich bin in der Tagesklinik und in meinem Büro im Elternhaus des Förderkreises anzutreffen, besuche euch aber auch gern zu Hause.