Die Muskuloskelettale Biobank am Orthopädischen Forschungszentrum Kiel ist eine institutseigene Infrastruktur zur Lagerung hochwertiger nativer und primär verarbeiteter Biomaterialien von Patientinnen und Patienten mit muskuloskelettalen Erkrankungen.
Durch die Verknüpfung biologischer Proben mit pseudonymisierten klinischen und demografischen Informationen, archiviert in der Datenbank des Klinischen Studienzentrums des Orthopädischen Forschungszentrums, unterstützt die Biobank groß angelegte Forschungsprojekte, die der Verbesserung diagnostischer Verfahren und der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze dienen.
Unsere muskuloskelettale Biobank umfasst folgende Biomaterialien:
Knochen-, Knorpel- und Synovialgewebe
Synovialflüssigkeit
Blutkomponenten (Vollblut, Serum, Plasma)
Stuhlproben und orale Abstriche
Alle Proben werden nach standardisierten SOPs verarbeitet und unter geeigneten Tiefkühl- bzw. kryogenen Lagerbedingungen (–80 °C oder –196 °C) aufbewahrt, um eine langfristig hohe Qualität und wissenschaftliche Nutzbarkeit sicherzustellen.
Die muskuloskelettale Biobank unterstützt aktiv Forschungskooperationen, um die muskuloskelettale Forschung voranzutreiben und die Entwicklung innovativer diagnostischer und therapeutischer Verfahren zu fördern.
