Forschung

Unsere Forschung fokussiert auf die molekularen Mechanismen kardiovaskulärer Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit, das Vorhofflimmern und die Gefäßverkalkung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der interorganischen Kommunikation, insbesondere zwischen Herz und Niere, sowie auf metabolischen Risikofaktoren wie Diabetes mellitus und Adipositas.

Wir verfolgen einen systemischen, translationalen Ansatz, der genetische Risikovarianten durch Analyse großer genomischer und klinischer Datensätze identifiziert – dabei werden individuelle und geschlechtsspezifische Unterschiede berücksichtigt. Die funktionelle Validierung erfolgt in primären humanen Zellen, kardiovaskulären Zelltypen aus iPS-Zellen sowie in experimentellen präklinischen Modellen. In diesen Modellen untersuchen wir gezielt therapeutische Strategien, darunter RNA-basierte Verfahren zur Modulation krankheitsrelevanter Genfunktionen.

Unsere Arbeit ist in ein interdisziplinäres Netzwerk eingebettet, das kardiovaskuläre Systemmedizin mit engen Kooperationen mit klinischen Partnern verbindet. So gewährleisten wir die Translation molekularer Erkenntnisse in klinisch relevante Fragestellungen und fördern die Entwicklung innovativer diagnostischer und therapeutischer Ansätze in der Herz-Kreislauf-Medizin.