Im Rahmen der diesjährigen Grand Round der Klinik für Rhythmologie am UKSH waren zwei besondere Gäste nach Lübeck gekommen: Prof. Dr. Hisaki Makimoto von der Jichi University in Japan, ein international anerkannter Experte für Elektrophysiologie und den Einsatz künstlicher Intelligenz, sowie Dr. John Mandrola von Baptist Health in Louisville, Kentucky, ein international bekannter Elektrophysiologe und Moderator des Medscape-Podcasts This Week in Cardiology. Beide waren eigens aus Japan und den USA angereist. Gemeinsam mit Prof. Dr. Roland Tilz, Direktor der Klinik für Rhythmologie am UKSH, und Dr. Sorin Popescu, Assistenzarzt der Klinik für Rhythmologie, besuchten sie das Fraunhofer-Institut für Medizinische Bildgebung und Biomedizinische Technik (IMTE).
Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Thorsten Buzug und Prof. Philipp Rostalski, die einen umfassenden Überblick über die aktuellen Forschungsaktivitäten des Instituts gaben. Besonderer Schwerpunkt lag auf der künstlichen Intelligenz in der Medizintechnik – von neuen Ansätzen in der Bildgebung über intelligente Algorithmen in der Diagnostik bis hin zu Möglichkeiten der klinischen Anwendung.
Während einer Laborführung wurden ausgewählte Technologien präsentiert und ihr Potenzial für die klinische Translation verdeutlicht. Dabei stand im Vordergrund, wie KI-gestützte Verfahren künftig dazu beitragen können, Therapien zu personalisieren und Abläufe in der Elektrophysiologie zu optimieren.
Ein besonderer Dank gilt dem Team um Georg Wolf, Dr. Thomas Friedrich, Tabea Volpert, Anne Katrin Brust, Prof. Thorsten Buzug und Prof. Philipp Rostalski, die den Besuch aktiv begleiteten und den fachlichen Austausch ermöglichten.
„Die enge Zusammenarbeit zwischen medizinischer Forschung und technischer Innovation ist entscheidend, um Fortschritte schnell zu unseren Patientinnen und Patienten zu bringen. Der Austausch mit dem Fraunhofer IMTE zeigt eindrucksvoll, wie klinische Praxis und angewandte Technik Hand in Hand gehen können,“ betonte Prof. Tilz.
Der Besuch machte deutlich, dass die enge Zusammenarbeit zwischen UKSH und Fraunhofer IMTE entscheidend ist, damit neue Technologien – insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz – entwickelt und so umgesetzt werden, dass Patientinnen und Patienten direkt davon profitieren können.

